Der nach wie vor stockende Ausbau der neuen B 101 ruft im Wahlkampfjahr Politiker aller Parteien auf den Plan. Nachdem der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert verkündete, dass der Ausbau von Teilstücken noch in diesem Herbst beginnen könne, werden jetzt Zweifel an einem zügigen Fortgang des Projekts laut.
„Die Antworten des SPD geführten Bundesverkehrsministerium auf meine schriftlichen Fragen belegen, dass das Reden und das Handeln der Verantwortlichen nicht übereinstimmen. Die SPD sollte bei ihren öffentlichen Äußerungen bei der Wahrheit bleiben und die Hoffnungen der Bürgerinnen und Bürger beim wichtigen und sensiblen Thema: B 101 nicht enttäuschen.“, so Katherina Reiche.
Noch im Februar diesen Jahres hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert bekannt gegeben, dass sowohl mit dem Bau des Abschnitts Wiesenhagen- Woltersdorf, als auch mit dem Bau der Ortsumfahrung Luckenwalde- Süd noch im Herbst diesen Jahres begonnen wird. Dies konnte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ulrich Kasparick ( SPD) nicht bestätigen. Im Gegenteil: Das Bundesverkehrsministerium als Bauherr konnte keine verbindlichen Aussage darüber treffen, wann die Planfeststellungsverfahren für die Abschnitte: Ortsumfahrung Luckenwalde Süd, Ortsumgehung Thyrow und Wiesenhagen- Woltersdorf abgeschlossen, geschweige denn mit dem Bau der Teilstücke begonnen wird.
„Das Handeln der Behörden beim Bau der B 101 ist ein einziges Trauerspiel. Es herrscht absoluter Stillstand! Rein aus den Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, so lautet das Motto bei den Verantwortlichen. Das Verwirrspiel des SPD geführten Bundesverkehrsministeriums und des SPD geführten Landesverkehrsministeriums muss endlich ein Ende haben. Die Menschen erwarten einen überprüfbaren Zeitplan für die Realisierung der weiteren Teilstücke der B 101 und kein Herumgeeier. Gern verteilen die SPD Landesminister im Landkreis Förderchecks, wenn es aber darum geht, den Bau der wichtigsten Verkehrsader im Landkreis Teltow-Fläming zu befördern, herrscht Ebbe.“, so Danny Eichelbaum.