Das Potsdamer Edikt aus dem Jahre 1685 hat zum ersten Mal auf europäischem Boden die Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen und Religionen zur Staatsdoktrin erklärt.
Unter dem großen Kurfürsten begann hier in Potsdam der lange Weg zur Emanzipation der Juden in Preußen und Deutschland, der so hervorragende Persönlichkeiten wie Moses Mendelssohn, Rahel Varnhagen oder auch Walter Rathenau hervorbrachte.
Mit dem Abraham Geiger Kolleg, dem ersten nach der Schoah gegründeten Rabbinerseminar Mitteleuropas, wurde hier in Potsdam vor 11 Jahren erneut ein Anfang gemacht.
Deshalb freue ich mich, dass der Gründungsrektor, Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, meine Einladung angenommen hat, um die im vergangenen Jahr begonnene Veranstaltungsreihe „Mein Potsdam – Im Dialog der Religionen“
am Donnerstag, den 18. Februar 2010, um 18:30 Uhr
im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
(Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam)
fortzusetzen.
Über die Annahme meiner Einladung würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Katherina Reiche