Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen freute sich über die erneut sinkende Zahl der Arbeitslosen und warf gleichzeitig einen "vorsichtig optimistischen Blick" auf den Arbeitsmarkt des laufenden Jahres. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 82.000 auf 3,03 Millionen Menschen.
Damit waren im März dieses Jahres 182.000 Menschen weniger arbeitslos als im Vergleichsmonat 2011. Zudem ist das die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem März seit 20 Jahren. Die leichte Trübung der Konjunktur zog beinahe spurlos am Arbeitsmarkt vorbei. "Weiterhin wird noch mehr Arbeit nachgefragt", so von der Leyen, eine Sättigung sei trotz 41, 4 Mio. Erwerbstätiger nicht zu verzeichnen.
Die Arbeitsministerin äußerte sich positiv über den Anstieg der Sozialversicherungsbeschäftigten und betonte, dass auch Arbeitnehmer über 50 von der gestiegenen Nachfrage profitieren. "Das weist darauf hin, dass wir mit der früher als Schallmauer empfundene Zahl von 41 Millionen Erwerbstätigen noch nicht am Ende des Möglichen angekommen sind."
Von der Leyen geht von einem "weiteren stabilen Aufwärtstrend" am Arbeitsmarkt aus. "Jetzt sehen wir die typische Frühjahrserholung. Die Frostperiode ist vorbei, das Geschäft in den Grünberufen und am Bau ist wieder angelaufen. Die meiste Bewegung gab es also erwartbar in diesen Branchen, bei den Männern, in der Arbeitslosenversicherung - und insgesamt im Osten sogar leicht stärker als im Westen", so die Ministerin weiter.