Die Bundesregierung hat sich 2008 erneut zum „Lissabon-Ziel“ bekannt. Es ist aber noch nicht abzusehen, wann es Deutschland gelingen wird, drei Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aufzuwenden. Derzeit stehen wir bei zirka 2,5 Prozent, und die Wirtschaftskrise könnte sich negativ auf die Forschungsbudgets der deutschen Unternehmen auswirken.
Befürwortern einer Förderung von FuE mit steuerlichen Mitteln wird zumeist entgegengehalten, dass die Projektförderung das effektivere Mittel sei. Häufig werden auch „Mitnahmeeffekte“ als Gegenargument genannt. Richtig ist, dass deutsche Unternehmen Aufwendungen für FuE be-reits heute steuerlich als Betriebsausgaben geltend machen können. Allerdings werden FuE in Großbritannien, Österreich, Frankreich und anderen Staaten erfolgreich mit weiteren Steuervergünstigungen gefördert.
In unserem Fachgespräch
am Montag, dem 23. März 2009, 9.30 bis 12.30 Uhr,
im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, Raum E 300,
wollen wir mit Ihnen darüber diskutieren, ob auch in Deutschland die FuE steuerlich gefördert werden sollte und warum solche Fördermaßnahmen in anderen Staaten erfolgreich angewandt werden. Zugleich wollen wir beraten, wie eine FuE-Förderung ausgestaltet werden muss, um bestmögliche Lenkungseffekte in Richtung auf mehr Investitionen in FuE zu erzielen.
Ihre
Katherina Reiche MdB
Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
und Ihr
Michael Kretschmer MdB
Obmann für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
melden Sie sich >hier zum Fachgespräch an
Programm
9.30 Uhr Begrüßung und Einführung
Katherina Reiche MdB, Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
9.40 Uhr Forum 1: Warum soll FuE in Deutschland steuerlich gefördert werden? Welche Erfahrungen wurden in anderen Staaten damit gemacht?
Diskussion:
Moderation: Barbara Gillmann, Handelsblatt
10.30 Uhr Forum 2: Steuerliche Ausgestaltung der FuE-Förderung
Diskussion
Moderation: Barbara Gillmann, Handelsblatt
11.20 Uhr Schlusswort
Michael Kretschmer MdB, Obmann für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
11.30 Uhr Imbiss und Gespräche
12.30 Uhr Ende der Veranstaltung