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Endspurt zur Landtags- und Bundestagswahl in Brandenburg 
18.09.2009 | Noch neun Tage bis zur Wahl

Werte statt "Wahlkampfgedöns"

Minister Dr. zu Guttenberg in den Filmstudios Babelsberg

Er ist der Shootingstar der Berliner Politik - Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg. Heute Nachmittag sprach er auf Einladung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Katherina Reiche und der MIT Potsdam im Filmpark Babelsberg, wo er von der Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Prof. Dr. Johanna Wanka begrüßt wurde.

Bei seinem Besuch informierte sich der "in Berlin geduldete Bayer" (zu Guttenberg über zu Guttenberg) über das Bundesprojekt "Kreativwirtschaft". Dessen zentrales Ziel ist es, positive Zukunftsperspektiven zu erschließen. Dabei sollen sowohl die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt als auch das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter ausgeschöpft und entwickelt werden.

In seiner Rede vor mehr als 300 Besuchern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Foyer des Potsdamer fx.Centers ging zu Guttenberg vor allem auf den wichtigen Faktor der richtigen Einstellung im wirtschaftlichen Alltag ein. Es sei in diesen Wochen und Monaten nicht nur wichtig über Pleiten, Pech und Pannen zu reden, sondern auch über Chancen und gewonnene Erfahrungen. Seit seinem Amtsantritt versucht zu Guttenberg deshalb täglich, mindestens einen mittelständischen Betrieb zu besuchen. "Dabei stelle ich fest, es gibt auch andere Kräfte in diesem Land. Menschen, die Chancen sehen und ergreifen. Denn eines ist klar: Mit reiner Zaghaftigkeit bestehen wir in dieser schweren Krise nicht."

Mit kräftiger Stimme hob zu Guttenberg - er sprach ohne Manuskript - die bevorstehenden Aufgaben hervor: "Wir haben jede Menge Hausaufgaben zu machen." Für Wahlkampflyrik bleibt da kaum Zeit. Wenn beispielsweise der Wirtschaftsgipfel am 24./25. September in Pittsburgh anstehe, helfe kein "Wahlkampfgedöns. Dort brauchen wir Antworten und Konzepte".

Drastisch wandte sich zu Guttenberg dann gegen die weiter zunehmende Schulden-machen-Mentalität. "Es ist erschreckend, wenn manche Politiker in dieser Zeit sagen, dass zwei oder drei Milliarden Euro mehr jetzt keine Rolle mehr spielen würden. Wir reden hier über mehrere Hundert Milliarden Euro - nicht Rubel oder Lire. Wer so denkt und agiert, der haut künftigen Generationen die Beine weg."

Die hiesigen Spitzenkandidatinnen lobte zu Guttenberg in seiner Rede mehrfach. "Dem liebenswürdigen Drängen kann man Nichts entgegensetzen. Oft habe ich schon den Eindruck, dass die Bundeshauptstadt nur ein kläglicher Vorort von Potsdam ist. Frau Reiche macht ihre Sache hier sehr gut und vertritt die Interessen der Region immens stark." Zu Guttenberg setzt nach der Bundestagswahl am 27. September auf ein Bündnis mit den Liberalen, die große Koalition sei keine verlässliche Option für die Zukunft.

In den Filmstudios
Minister zu Guttenberg, Katherina Reiche und Johanna Wanka. Foto: Maximilian Tauscher

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