Im Wissenschaftsausschuss am 24. Oktober 2012 wurde die Volksinitiative „Hochschulen erhalten“ angehört. Die Volksinitiative hat zuvor 42.000 Unterschriften für den Erhalt der Lausitzer Hochschulen gesammelt. Prof. Dr. Michael Schierack, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt dazu: „Wir setzen uns im Wissenschaftsausschuss dafür ein, die erfolgreiche Volksinitiative zum Erhalt der Lausitzer Hochschulen anzunehmen und die Lausitzer Hochschulen zu erhalten.
Rot-Rot plant, die gewachsene Lausitzer Hochschullandschaft zu zerschlagen und ignoriert die erfolgreiche Volksinitiative für den Erhalt. Die Hochschulautonomie wird dabei von der Regierung komplett missachtet. In einer beispiellos schlecht geführten Kommunikation konnte Ministerin Kunst keine plausiblen Gründe für die Zwangsfusion nennen. Die Wissenschaftslandschaft Lausitz wird damit zum rot-roten Experimentierfeld mit ungewissem Ausgang zu Lasten der Region.
Beispiele aus anderen Bundesländern, wie die Leuphana Universität in Lüneburg, zeigen, dass die Zusammenlegung von Universitäten und Fachhochschulen zu einem Rückgang der Studierendenzahlen an der fusionierten Hochschule führen und dass mehr Personal benötigt wird, um Profilbildung an der neuen Einrichtung zu ermöglichen. Die zusammengelegte Universität in der Lausitz wird jedoch nach den Plänen der Landesregierung miserabel finanziert sein.
Was Brandenburg braucht, ist eine gut ausfinanzierte profilierte forschungsorientierte Technische Universität und eine aufgewertete Hochschule mit Praxisorientierung in der Lausitz, die enger als bisher miteinander kooperieren.“