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Goldener Oktober 
26.10.2012 |

Regionalkonferenz der CDU Deutschlands

15. Oktober 2012 Metropolishalle Potsdam

Gröhe: "Unser Land steht gut da"
Die dritte von sechs CDU-Regionalkonferenzen fand am Montag, den 15. Oktober 2012 in Potsdam statt. Geladen waren die CDU Landesverbände Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mehr als 800 Mitglieder waren in die Metropolis-Halle gekommen, um Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Generalsekretär Hermann Gröhe zu hören.

"Hier sendet nicht die Parteispitze, hier empfangen wir vielmehr die Meinung der Basis", erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe die Regionalkonferenzen. "CDU-Mitglieder treten ans Mikrofon und sagen, was ihnen unter den Nägeln brennt." Vor der Veranstaltung in der Potsdamer Metropolis-Halle zeigte er sich optimistisch: "Ich freue mich auf unsere heutige dritte Regionalkonferenz. Es gibt kaum ein Thema, das da nicht angesprochen wird."
Bundeskanzlerin Angela Merkel "Mit dagegen gewinnt man die Zukunft nicht - nur mit dafür!"

Vor über 800 Parteimitgliedern aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zeigte sich Generalsekretär Gröhe überzeugt: "Unser Land steht gut da." Elf Monate vor der Bundestagswahl 2013 zählt er fünf Punkte auf, die das belegen: So entstehe in Deutschland alle 60 Sekunden ein neuer Job; haben 92 Prozent der jungen Menschen einen Arbeitsplatz; die Bundesrepublik sei die Wachstumslokomotive Europas schlechthin, die Leute haben wieder mehr in ihrem Geldbeutel - und gleichzeitig gebe Deutschland jeden Tag 300 Millionen Euro für Bildung aus. Gröhe betont: "Das ist zuallererst das Verdienst der hart arbeitenden Menschen in diesem Land."

Viele der angereisten Parteimitglieder nutzten die Chance, sich zur aktuellen CDU-Politik zu äußern und Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Spitze der CDU Deutschlands ihre Anregungen zur Diskussion des Leitantrags für den Parteitag mit auf den Weg zu geben. Sie fragten nach Inklusion, Rentenversicherung, nach Bildungssystemen, Leistungsgesellschaft, nach Familienpolitik und Euro-Krise.

Den Weg aus der Euro-Krise weise unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dafür richte die christliche-liberale Koalition den nötigen Rahmen ein, denn "Wachstum kann man nicht per Gesetz schaffen." Die CDU-Vorsitzende machte deutlich: "Wir brauchen kluge Unternehmer mit guten Ideen, die besten Ingenieure, die diese Ideen entwickeln und qualifizierte Arbeitnehmer, die diese Ideen umsetzen." So fänden deutsche Waren Absatz auf dem Weltmarkt.

Um dem Demografischen Wandel zu begegnen, wolle die unionsgeführte Bundesregierung Wahlfreiheit gewähren: "Betreuungsgeld und Kita-Anspruch sind zwei Seiten der gleichen Medaille", sagte die CDU-Vorsitzende. Sie sei für beides, wolle junge Menschen, junge Familien nicht bevormunden: "Mit dagegen gewinnt man die Zukunft nicht - nur mit dafür!" Merkel ist sich sicher: "Die Familien wissen selbst am besten, was sie brauchen - wir stehen an ihrer Seite und wollen nicht unterschiedliche Lebensmodelle gegeneinander ausspielen."

Die Regionalkonferenzen haben sich als Ort der offenen Aussprache bewährt. "Die große Beteiligung an dieser Veranstaltungsform macht deutlich, dass die CDU mit der aktiven Mitgliederbeteiligung den richtigen Weg geht", findet Gröhe am Schluss der Veranstaltung. Dies zeigten die aktive Diskussion mit den Verantwortlichen der CDU und die zahlreichen Fragen. Entsprechend war der CDU-Generalsekretär nach den Erfahrungen der ersten drei von insgesamt sechs Regionalkonferenzen zufrieden: "Dieses Format wird von der Basis angenommen. Die Mitglieder nutzen die Gelegenheit, mit der Parteiführung zu diskutieren und Anregungen zu aktuellen Themen direkt an die CDU-Vorsitzende Angela Merkel zu richten."

CDU Innenstadt mit der Bundeskanzlerin
Der CDU Ortsvorstand Innenstadt mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

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