Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, besuchte auf Einladung der Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagfraktion und Potsdamer Kreischefin, Katherina Reiche, am 22. April das Potsdamer Mehrgenerationenhaus am Neuen Garten.
Bei einem Rundgang im Malteser Treffpunkt Freizeit wurden die Entwicklungen der Familien-Agentur und weitere Projekte vorgestellt. Es war das zweite Mal, dass Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Malteser Treffpunkt Freizeit in der Straße am Neuen Garten besuchte. Das erste Mal vor zwei Jahren bewarb sich das Haus noch um Geld für den Ausbau seiner Angebote als Mehrgenerationenhaus, gestern bezeichnete es von der Leyen als „Prototyp für Mehrgenerationenhäuser bundesweit“.
In Deutschland gebe es derzeit 500 Mehrgenerationenhäuser, in denen Bürger oft ehrenamtlich Kurse und Beratungen für Menschen jeden Alters anbieten. Die Bundesregierung fördert sie seit 2008 für fünf Jahre mit 40 000 Euro jährlich. Gut in Potsdam gefalle der Ministerin, dass Angebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Potsdam müsse aber noch mehr die regionalen Firmen einbeziehen. „Das kommt noch“, kündigte Treffpunkt-Leiterin Miriam Schneider an.