Als einer der ersten Termine stand für die frisch ernannte Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche die Bundesvertreterversammlung des NABU am 7. und 8. November in Potsdamauf dem Programm. Im Mittelpunkt der diesjährigen Bundesvertreterversammlung standen unter anderem die zukünftige Umweltpolitik in Bund und Ländern sowie Klimaschutz und Biodiversität.
katherina freute sich über diesen besonderen Termin. "Denn mit mehr als 460.000 Mitgliedern und Förderern, die sich vornehmlich ehrenamtlich für die Natur einsetzen, haben der NABU und seine Mitglieder Naturschutzgeschichte geschrieben. Viele Naturlandschaften, -denkmäler und wertvolle Rückzugsräume für Tiere würde es heute ohne Ihren Einsatz und Ihr Engagement nicht geben."
In ihrer Rede lobte Katherina Reiche den Einsatz der NABU und dankte für die Einladung.
Als Potsdamer Bundestagsabgeordnete freue es sie besonders, dass der NABU Potsdam als Ort für ihre Bundesversammlung gewählt hätten.
"Wir stehen am Beginn einer neuen Legislaturperiode. Die Aufgaben in der Umwelt- und Energiepolitik sind groß. Mit dem Koalitionsvertrag ist es gelungen, ein beachtenswertes Fundament für eine zukunftsorientierte Umwelt- und Energiepolitik zu bauen. Die Bedeutung der Umwelt- und Energiepolitik wird weiter zunehmen. Entsprechend wird auch die strategische Bedeutung des Bundesumweltministeriums als Mittler zwischen Ökonomie und Ökologie, als Gestalter und Impulsgeber für eine nachhaltige Wirtschaftsweise und Energiepolitik enorm wachsen. Die Rolle des Bundesumweltministeriums hat sich in den Jahren gewandelt. Es beschränkt sich nicht nur allein auf die Beseitigung und Vermeidung von Umweltschäden, wie es in seinen Anfängen vor allem der Fall war. Es ist das Ministerium, dass sich mit dem Klimaschutz, den erneuerbaren Energien, dem Natur- und Wasserschutz mit den zentralen Zukunftsthemen befasst. Und immer mehr werden diese Themen zu essentiellen Bestandteilen unseres Wirtschaftslebens. Das Bundesumweltministerium hat deshalb inzwischen auch eine wirtschafts- und industriepolitische Gestaltungsaufgabe. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden und ihn weiter ausbauen.", so Katherina Reiche.
Der Naturschutz stehe oben auf der Tagesordnung und er bleibe da, hob die Parlamentarische Staatssekretärin hervor. Angesichts der bevorstehenden Klimakonferenz gehe es darum, ob es gelingt fundamentale Beschlüsse für ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu erreichen. Die Weltklimakonferenz solle ein Erfolg werden.