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26.02.2010 | Am Sonntag sind Bürgermeister- und Landratswahlen

Innovative Technik in Brandenburg

Besuch der BioErdgasanlage in Rathenow

Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Rathenow, Ronald Seeger, besuchten die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche MdB, und die Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Andrea Voßhoff MdB, am 11. Februar 2010 die Bio-Erdgasanlage in Rathenow. Die Anlage ist hinsichtlich ihrer Ökobilanz innovativ und damit zukunftsweisend. Die Firma Erdgas Mark Brandenburg (EMB) veredelt dort Gülle, Hirse oder Roggen zu Bio-Erdgas, das dann - anders als bei Biogasanlagen - ins normale Erdgasnetz eingespeist werden und somit fast überall genutzt werden kann.

Die Rohstoffe für den Betrieb kommen aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Jedes Jahr werden so 40 bis 50 Millionen Tonnen Bio-Erdgas produziert. „Mit Projekten wie diesen lässt sich der CO2-Ausstoß deutlich verringern", sagte Katharina Reiche nach dem Rundgang. Die Staatssekretärin lobte auch die Stadt Rathenow und insbesondere den Einsatz von Bürgermeister Seeger bei der schnellen und problemlosen Ansiedlung des Projekts. Von allen Politikern wurde die EMB auch für die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten in der Region gelobt. „Alles was möglich war, wurde mit Anbietern und Landwirten aus der Region bewerkstelligt. Die Landwirte haben langfristige Verträge von der EMB erhalten", so Hauptgeschäftsführer der EMB, Ulrich Floss.

Bei einem Gespräch im Rathenower Rathaus stellte Bürgermeister Seeger anschließend die Energieeffizienzprojekte der Stadt Rathenow vor. Seeger verwies auf die Erfolge, die die Stadt aus den vergangenen Jahren vorzuweisen hat. So seien in den vergangenen fünf Jahren mehr als 50 000 Euro in energieeffizientere Straßenlaternen investiert worden. Schulen und Kitas würden zudem auch mit finanziellen Anreizen dazu ermutigt, Energie einzusparen: So würden die Bildungseinrichtungen 70 Prozent des eingesparten Geldes wieder zurückerhalten. In den vergangenen drei Jahren seien so immerhin 18 000 Euro an Schulen und Kindertagesstätten ausgezahlt worden.

„Eine vorbildliche Bilanz", lobten Katherina Reiche und Andrea Voßhoff. Für weitere Anregungen und Möglichkeiten übergab Katherina Reiche Bürgermeister Ronald Seeger einen dicken Ordner mit Informationen und Ansprechpartnern für die Förderung alternativer Energieprojekte. „Wir wollen auch in den nächsten Jahren die erneuerbaren Energien in Rathenow noch weiter voranbringen", so Seeger. Insbesondere sollen noch weitere Flächen für Photovoltaikanlagen in der Stadt ausgewiesen werden. Denkbare Standorte dafür könnten etwa Flächen in Rathenow Ost sein, auf denen in den vergangenen Monaten Wohnblocks abgerissen wurden. Auch für die Umweltbildung in Schulen und Kindertagesstätten will der Bürgermeister sich weiter stark machen.

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